Zwangsstörung

Therapie der Zwänge

Menschen mit Zwängen gehören zu den Magiern unter den psychisch Belasteten. Die immer wiederkehrenden Rituale dienen dazu, die quälenden Gedanken und Zweifel zu stoppen, die sich den Betroffenen andauernd aufdrängen.
Der oft von Therapeuten unternommene Versuch, diese immer gleichen Rituale, wie z.B. das Händewaschen, zu kontrollieren, zeitigt meist nur mäßigen Erfolg; die Gedanken und Gefühle, die den Ritualen vorausgehen und die mithilfe der magischen Rituale abgewehrt werden, verlieren dadurch nicht an Kraft.

Wie der Zwang aufgebaut ist

Es zeigt sich im Laufe der Therapie regelhaft, dass unter der Anspannung, die von den Zwangsgedanken erzeugt wird, ein unbewusster innerer Konflikt liegt, etwa ein Bedürfnis, dass von Schuld- bzw. Schamgefühlen kontrolliert wird. Nicht selten wird nach Lösung dieses Konfliktes erst der Blick auf das eigentliche Problem frei.
Die moderne Hypnose zeigt ihre Stärken in der Behandlung von Zwängen dadurch, dass die PatientInnen die besagten Konflikte auf magische, d.h. imaginative, symbolhafte Art angehen können, was dem Wesen dieser Erkrankung am meisten entspricht.

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